Helmut Brück

Verwaltungsfachangestellter/ Diplomjurist, jetzt Rentner

Hanauer Straße 15

61130 Nidderau-Ostheim

Ich bin Helmut Brück, 66 Jahre alt, verheiratet seit 1973. Wir sind seit 1975 in Nidderau wohnhaft , haben eine Tochter und eine Enkeltochter.
Nach acht Jahren Volksschule, beginnend im Alter von 14 Jahren , absolvierte ich eine Verwaltungslehre in der Gemeindeverwaltung Reiskirchen (bei Gießen). Neben meiner Berufstätigkeit besuchte ich das Abendgymnasium in Gießen und schloss nach dem Abitur ein Jurastudium in Gießen mit Diplom und 1. Staatsexamen ab. In einem einjährigen Postgraduiertenstudium an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer erwarb ich den Grad eines Magisters rerum publicarum (Magister der Verwaltungswissenschaften).
Nach dieser Ausbildung war ich ca. 10 Jahre bei der Energieversorgung Offenbach als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Vertrieb mit Handlungsvollmacht, dann einige Jahre im Rathaus der Stadt Kronberg im Taunus als Liegenschaftsamtsleiter und gleichzeitig im Nebenamt als kfm. Geschäftsführer der Wohnbau Kronberg (städtischer Eigenbetrieb) tätig. Die letzten 12 Berufsjahre leitete ich bei der Mainova AG in Frankfurt die Abteilung Immobilienmanagement.
Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich Mitglied der SPD, war in Reiskirchen, meiner Heimatgemeinde, auch einige Jahre Gemeindevertreter.
In meiner Freizeit widme ich mich der Regionalgeschichte. Seit 27 Jahren gehöre ich dem Vorstand des Geschichtsvereins Heldenbergen an, seit 15 Jahren leite ich den ehrenamtlichen Arbeitskreis Stadtgeschichte, seit 4 Jahren bin ich Mitglied im Kulturbeirat Nidderau, betätige mich gelegentlich als ehrenamtlicher Stadtführer in allen Nidderauer Stadtteilen.
Mein zweites Hobby ist die Musik auf „alten“ Instrumenten. Bei den „Greensleeves“, der Irisch-Folk-Gruppe „An Dro“ und im „Duo Eigenart“ intoniere ich schon mal das Krummhorn, die Gitarrenlaute oder den Dudelsack.
Warum bewerbe ich mich jetzt um ein Stadtverordnetenmandat? Ich glaube, dass die Kommunen, so auch Nidderau, in finanziell besonders schwierigen Zeiten endgültig angekommen sind. Die Landgemeinden haben auf absehbare Zeit kaum finanzielle Spielräume, aber viele unüberschaubar schwierige Aufgaben zu bewältigen. In den Zeiten knapper Ressourcen ist vor allem „kreative Verwaltungskunst“ gefragt! So ist es z.B. wichtig, die notwendigen kommunalpolitischen Entscheidungen methodisch abgesichert, auf analytischer Grundlage zu finden. Da möchte ich einen eigenen Beitrag leisten, mein in langen Berufsjahren gewachsenes Erfahrungswissen zur Verfügung stellen.