Genau dorthin hatte sich die Seniorenbeauftragte der Nidderauer SPD, Meta Asbach, bei schönem, wenn auch etwas kühlen Wetter, mit einem wie immer vollbesetzten Bus aufgemacht. Auf dem Programm stand der Besuch im „Malerdorf Kleinsassen". In der Tat besteht dort seit etwa 1850 eine Malerkolonie, die mit vielen bekannten Namen wie Arnold Böcklin, Friedrich Preller, Otto Ubbelohde oder Erich Heckel aufwarten kann.
Unsere über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählende Nidderauer Besuchergruppe konnte sich überzeugen, wie hier ein ganzes Dorf mit den z.T. dort ansässigen Künstlern lebt und die jährlich im August stattfindende Kunstwoche feiert. Pavillons auf der Straße, Höfe, Scheunen und auch Garagen werden von den Anwohnern zur Verfügung gestellt und zu Kunstgalerien umfunktioniert. Eine zusätzliche Attraktion stellt das „Pfundsmuseum" dar: eine Sammlung von Maßen, Waagen und Gewichten. Nicht nur heimische alte Schneiderellen oder Waagen von der Vieh- bis zur Apothekerwaage werden in der Sammlung gezeigt, sondern auch entsprechende Exponate vom alten Ägypten bis China.
Die einhellige Meinung der Reiseteilnehmer: die „Rhön ist nicht nur schön" sondern auch sehr interessant.




