SPD Ortsverein Nidderau
Wir. Gestalten. Nidderau.

Meldung:

21. Dezember 2017

SPD-Fraktion Nidderau will Betreuung für Grundschüler schaffen

„Uns als SPD-Fraktion ist die schwierige Situation von erwerbstätigen Eltern mit Kindern im Grundschulalter bewusst. Deshalb werden wir mit Beschlüssen in der Stadtverordnetenversammlung dafür sorgen, dass in Nidderau weitere Betreuungsplätze für Kinder im Grundschulalter entstehen.“, so Andreas Bär, SPD Fraktionsvorsitzender in Nidderau

„Es gehört zu den seltsamen Blüten der deutschen Familienpolitik: Während Kleinkinder einen Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz haben und es an den meisten weiterführenden Schulen zahlreiche Nachmittagsangebote gibt, ist die Situation für Eltern von Grundschulkindern oftmals unbefriedigend. Dies liegt einerseits an dem mancherorts fehlenden Ganztagsangebot, andererseits an der Rechtslage im Betreuungsbereich: Hortplätze gelten als sogenannte "freiwillige Leistung" eine Kommune, also als "Luxus", den diese auch zum Großteil selbst finanzieren muss. So decken die Hortgebühren in Nidderau nicht mal 30 % der tatsächlich entstehenden Kosten ab (bei den KiTa-Gebühren sind es sogar weniger als 20 %!). Deshalb haben in den vergangenen Jahren von den Eltern getragene Betreuungsvereine die Bereitstellung dieses Angebots übernommen. Dafür gebührt ihnen unser Dank, ebenso den Grundschulen mit Ganztagsangebot.“, so Rembert Huneke, Vorsitzender des Jugend- und Sozialausschusses der Stadt Nidderau.

„In den letzten Jahren hat der Bedarf an Betreuungsplätzen für Grundschüler stetig zugenommen. Parallel dazu stieg aber auch die Zahl an KiTa-Kindern, die im Gegensatz zu Hortkindern einen Rechtsanspruch auf einen Platz haben und deshalb Vorrang bei der Platzvergabe genießen. Wir als SPD-Fraktion wollen dafür sorgen, dass auch zukünftig alle Grundschüler eine Betreuung am Nachmittag erhalten, wenn die Eltern dies wünschen. Dazu wollen wir bedarfsgerecht an den Grundschulen in Windecken und Heldenbergen Gebäude errichten lassen, die ab Beginn des Schuljahrs 2018/2019 zusätzliche Betreuungsplätze bieten sollen. Die Mittel für diese Gebäude könnten zu großen Teilen aus den Einsparungen beim Ausbau der Konrad-Adenauer-Allee aufgebracht werden. Ebenso wollen wir bei Bedarf finanzielle Mittel für die Bezahlung von Personal zur Verfügung stellen. Die Verwaltung wollen wir ferner auffordern, durch Verhandlungen Lösungen hinsichtlich der Trägerschaft und der Situation derjenigen Eltern, die ihren Hortplatz zum kommenden Schuljahr verlieren, zu finden.“, so Andreas Bär abschließend.

SPD Ortsverein Nidderau

Sitemap