SPD Ortsverein Nidderau
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Meldung:

20. November 2017

Nidderauer Flüchtlingshilfe besucht SPD Fraktion

+Die 1. Vorsitzende Kirsten Ohly (2. v.r.) und die Schriftführerin Nina Haible-Baer (2. v.l.) der Flüchtlingshilfe Nidderau stellen ihre Arbeit dem SPD Fraktionsvorsitzenden Andreas Bär (links) und der Fraktionsgeschäftsführerin Fanny Withofs (rechts) vor.

Vor kurzem konnte die Nidderauer SPD Fraktion auf einer ihrer Sitzungen Kirsten Ohly, 1. Vorsitzende, und Nina Haible-Baer, Schriftführerin der Flüchtlingshilfe Nidderau, begrüßen. Ziel des Besuches war die Vorstellung der Arbeit der Flüchtlingshilfe. "Unabhängig davon, wie man zur Flüchtlingspolitik der vergangenen Jahre steht, ist es Fakt, dass laut letztem Bericht der Stadt Nidderau über 350 Flüchtlinge in Nidderau leben und der Großteil von ihnen noch lange hier leben wird. Deshalb ist es notwendig, diese Menschen in die Gesellschaft zu integrieren und eine wichtige Rolle spielt dabei die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe, deren Aktiven es zu danken gilt.", so Andreas Bär, SPD Fraktionsvorsitzender.

Im Verlauf der Sitzung stellten Ohly und Haible-Baer die Arbeit der Flüchtlingshilfe vor. So engagieren sich zurzeit 70 Ehrenamtliche in 6 Arbeitsgruppen. Dabei wird eine Vielzahl von Projekten durch die Ehrenamtlichen gestemmt: Neben der Einzelbetreuung gibt es u.a. Sprachkurse, Nachhilfe, ein Beratungscafé und eine Kleiderkammer für die Geflüchteten und ihre Familien. Dazu kommen Fortbildungen und eine Supervision für die Helferinnen und Helfer, denn ihre ehrenamtliche Arbeit kann auf Dauer belastend für sie sein.

Obgleich Ohly und Haible-Baer der Stadt Nidderau eine gute Arbeit in der Flüchtlingsunterbringung und -betreuung attestieren, sehen sie mehrere noch zu bewältigende Herausforderungen. Neben auf Bundesebene zu regelnden juristischen Rahmenbedingungen gäbe es in Nidderau u.a. zu wenig günstigen Wohnraum und Verbesserungsmöglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr. Bär versprach im Namen der SPD Fraktion, auch in Zukunft die Belange von sozial Schwachen, egal welcher Herkunft, in die Lokalpolitik einfließen zu lassen: "Beispielsweise haben wir erst kürzlich eine im Sommer 2018 anlaufende Reform des Nidderauer Nahverkehrs beschlossen, die die Anbindung aller Stadtteile deutlich verbessern wird. Davon profitieren alle Nidderauer Einwohner, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind."

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