SPD Ortsverein Nidderau
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Meldung:

04. August 2017
594.232,27Euro rückwirkende Erstattung für die Stadt Nidderau

SPD begrüßt Kreisinitiative zur Unterstützung der Städte und Gemeinden

Der Nidderauer SPD-Vorsitzende und Kreistagsabgeordnete Vinzenz Bailey hat die Initiative des Main-Kinzig-Kreises zur Unterstützung der Städte und Gemeinden im Hinblick auf die in 2015 und 2016 entstandenen Defizite im Bereich der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen ausdrücklich begrüßt. „So stelle ich mir eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis vor.
Mit rund 594.232,27Euro an rückwirkender Erstattung profitiert die Stadt Nidderau von den insgesamt 8 Millionen Euro, die der Landkreis zur Unterstützung der Städte und Gemeinden rückwirkend zur Verfügung stellt“, so Bailey.

Bailey betont, dass die Auszahlung des Landkreises in Höhe von insgesamt acht Millionen Euro keine Selbstverständlichkeit sei, zumal der Main-Kinzig-Kreis für den Ausgleich seiner eigenen Altdefizite und das der 29 kreisangehörigen Städte und Gemeinde eine Gesamtsumme durch das Land Hessen erhalten habe, die unter den jetzt ausgezahlten 8 Millionen Euro liege. „Das zeigt mir aber, dass der Main-Kinzig-Kreis mit seiner Spitze um Landrat Thorsten Stolz und die beiden Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und Matthias Zach die Anliegen der Kommunen sehr ernst nimmt“, so Bailey weiter.

Er lobt in diesem Zusammenhang auch das Engagement der vielen Menschen in Nidderau, die sich im Zuge der Aufnahme, Unterbringung und der Integration von Flüchtlingen in den zurückliegenden Jahren engagiert haben. „Das war und ist ein gutes Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, ehrenamtlich Engagierten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, aus den Kirchengemeinden sowie weiteren Organisationen und Verbänden“, so Bailey.

Mit der Auszahlung des Landkreises lässt sich nach Ansicht von Bailey nun feststellen, dass der Main-Kinzig-Kreis mit seinem pragmatischen Handeln sein Versprechen einlöst, die Städte und Gemeinden nach Kräften zu unterstützen. „Die kommunale Familie muss in dieser Thematik geschlossen auftreten, um ihre berechtigten Interessen auch gegenüber dem Land und dem Bund zu formulieren und durchzusetzen“, sagt Bailey. Denn auf diesen Ebenen habe der Umgang mit der Flüchtlingsbewegung noch erhebliches Verbesserungspotenzial gezeigt. Wiederholt mussten die Kommunen im Sinne der betroffenen Menschen gewisse Unzulänglichkeiten ausgleichen. Dieses umsichtige Handeln habe dazu beigetragen, dass hier vor Ort keine parteipolitische Diskussion rund um das Thema entstehen konnte.

Abschließend betont Bailey aber auch, dass die dauerhafte Integration der Flüchtlinge eine Mammutaufgabe sei, vor der die Gesellschaft jetzt noch stehe. „Das wird im Hinblick auf die schulische und berufliche Qualifizierung, die Integration in den Arbeitsmarkt, die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum und neuen Kindergartenplätze noch Jahre dauern. Hier müssen die Anstrengungen auf allen Ebenen ungemindert fortgesetzt werden und vor allem müssen Bund und Land den Kommunen bei der Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung, noch stärker als bisher geschehen, unterstützen.“

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