SPD Ortsverein Nidderau
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Meldung:

12. Dezember 2016

Hoffnung auf weniger Bahnlärm in Nidderau

Pünktlich zur beginnenden Weihnachtszeit konnte Dr. Sascha Raabe hoffnungsvolle Nachrichten an die Nidderauer Bürger weitergeben: Nachdem die Nidderauer Stadtverordnetenversammlung die örtlichen Bundestagsabgeordneten aufgefordert hatte, auf die Bahn und ihren Anteilseigner, den Bund, Druck für mehr Lärmschutz in Nidderau zu machen, liegen nun die Antworten der Bahn und aus dem Bundesverkehrsministerium vor.

In dem Schreiben von Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Bahn für das Land Hessen, kündigt dieser an, dass sich bis zum Jahr 2020 die Lärmbelastung deutlich reduzieren würde. Diese Reduzierung beruhe auf zwei Säulen: Einerseits seien im Rahmen des Lärmsanierungsprogrammes des Bundes mittelfristig Maßnahmen für Heldenbergen, Windecken und Ostheim vorgesehen, anderseits sollen in den kommenden Jahren sämtliche Güterzüge mit sog. „Flüsterbremsen“ ausgestattet werden. Diese würden das Rollgeräusch um 10 Dezibel reduzieren, was gefühlt einer Halbierung des Lärms entspräche.

Andreas Bär, SPD Fraktionsvorsitzender und Initiator der Resolution, zeigt sich erfreut: „Die Ankündigungen der Bahn sind ein gutes Signal, dem allerdings auch konkrete Taten folgen müssen. Denn laut Prognosen des Verkehrsministeriums soll sich der Güterverkehr auf der hiesigen Strecke bis zum Jahr 2025 fast verdoppeln! Besonderer Dank gilt jedoch Dr. Sascha Raabe, der als einziger Bundestagsabgeordneter auf die Resolution der Nidderauer Stadtverordnetenversammlung reagierte und für Lärmschutz für Nidderau eintrat.“ Raabe selbst äußerte sich ebenfalls zufrieden: „Es ist eine gute Perspektive für Nidderau, dass bereits Maßnahmen nach dem Lärmsanierungsprogramm des Bundes vorgesehen sind.“ Zugleich mahnte Raabe: „Darauf dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen. Jetzt heißt es dran bleiben, damit der Lärmschutz auch wirklich realisiert wird und nicht auf die lange Bank geschoben wird.“ Er werde sich gemeinsam mit der Nidderauer Stadtverordnetenversammlung und Bürgermeister Gerhard Schultheiß weiter für eine möglichst zügige Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen einsetzen.

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