SPD Ortsverein Nidderau
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Meldung:

14. Oktober 2016
SPD und Grüne in Nidderau erneuern Forderung:

"Wir brauchen Tempolimits auf der Umgehungsstraße!"

Kürzlich trafen sich Vertreter der rot-grünen Koalition in Nidderau mit Anwohnern der Saalburgstraße in Heldenbergen zu einem Ortstermin. Der SPD–Fraktionsvorsitzende Andreas Bär und der Erste Stadtrat Rainer Vogel wollten sich zusammen mit anderen Kommunalpolitikern vor Ort einen Überblick über die Lärmsituation verschaffen, der die Anwohner durch den Verkehr auf der neuen Umgehungsstraße ausgesetzt sind.

"Wir können das Anliegen der Anwohner gut nachvollziehen. Auch wenn der Lärmpegel bei den bisherigen Messungen unterhalb der kritischen Schwelle von 60 db lag, muss man von einer spürbaren Belastung sprechen, der die Anwohner ausgesetzt sind." so Andreas Bär, "Wir fordern deshalb die zuständige Behörde Hessen Mobil erneut auf, endlich im Sinne der Betroffenen tätig zu werden. Das heißt für uns vor allem Zweierlei: Erstens eine bessere Ausgestaltung der Auffahrt Karben, z.B. durch Schilder, die auf den Beschleunigungsstreifen hinweisen und rote Trennmarkierungen zwischen Beschleunigungsstreifen und Fahrbahn, um die Unfallgefahr an dieser Stelle zu reduzieren. Zweitens brauchen wir eine Beschränkung auf Tempo 70, vor allem im Bereich zwischen den Auffahrten Kaichen und Büdesheim in Heldenbergen und an der Windecker Auffahrt am Kilianstädter Berg."

Die Einwohner konnten überzeugend schildern, dass die oftmals zu hohe Geschwindigkeit auf der Umgehungsstraße auch große Auswirkungen auf die Verkehrsführung hat: "Weil die Geschwindigkeit im Bereich der Auffahrt Kaichen oft zu hoch ist, fahren Autofahrer aus Kaichen durch Heldenbergen, da sich nicht auf die Umgehungsstraße auffahren können." erklärt Carola Meininger, Anwohnerin der Saalburgstraße, "Zusätzlich kommt es regelmäßig zu waghalsigen Überholmanövern an der Auffahrt Karben, die weitere Unfälle geradezu herausfordern. Ein Tempolimit 70 würde neben einer Lärmreduzierung daher auch den Verkehrsfluss verbessern. Damit dieses Limit auch eingehalten wird, brauchen wir feste Blitzer auf der Umgehungsstraße, denn einige Auto- und Motorradfahrer nutzen die Umgehungsstraße geradezu als Rennstrecke. "

Stadtrat Rainer Vogel ergänzt: "Ähnliche Beobachtungen wie an der Auffahrt Kaichen lassen sich auch auf anderen Auffahrten, zum Beispiel in Windecken machen. Alles andere als ein durchgehendes Tempolimit vom Wartbaum bis zum Ortsausgang Heldenbergen macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Müssen wir erst auf weitere Todesfälle warten, bis Hessen Mobil tätig wird? Die Behörde geht ja selbst davon aus, dass in Zukunft der Verkehr und damit auch die Lärmbelastung und aus meiner Sicht die Unfallgefahr weiter zunehmen wird." Darüberhinaus baten die Anwohner die Stadt Nidderau um weitere Lärmschutzmaßnahmen, zum Beispiel die Errichtung eines Erdwalls. Rainer Vogel versprach, dieses prüfen zu lassen, ohne jedoch im Hinblick auf die Kassensituation Versprechungen abgeben zu können. Die rot-grüne Koalition versprach allerdings, sich auch in Zukunft um das Anliegen der Anwohner zu kümmern und mit diesen in Kontakt zu bleiben.

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