SPD Ortsverein Nidderau
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Meldung:

10. August 2016

SPD macht Rundfahrt mit Bürgerbus

Vernetzung der Stadtteile wichtiger als Sprung über die B521
+An der Haltestelle Pfaffenhof in Erbstadt v.l.n.r.: Helmut Gies, Torben Zahradnicky, Vinzenz Bailey, Brigitte Schönfelder, Dorothea Schwantje, Marita Scheerle, Hanstheo Freywald, Rosemarie Czekalla und Bastian Hans

Von politischer Sommerpause ist bei den Nidderauer Sozialdemokraten keine Spur. Vergangenen Samstag hat die SPD durch alle Stadtteile eine Rundfahrt mit dem Bürgerbus-Express gemacht. Jede Schleife beginnt am Erbstädter Pfaffenhof, führt durch alle Stadtteile an das Nidderforum, den Bahnhof in Heldenbergen und endet in Erbstadt. Vinzenz Bailey, SPD-Vorsitzender und Kreistagsabgeordneter hierzu: "Von Erbstadt zur neuen Mitte fährt man circa 20 Minuten, auf dem Rückweg eine halbe Stunde. Pro Fahrt wird ein Fahrpreis von einem Euro gezahlt. Der Bürgerbus ist eine sehr günstige und angenehme Alternative zum Familientaxi. Insgesamt ist hier ein größerer Mobilitätsgewinn für alle Stadtteile zu verzeichnen."

Bastian Hans, stellvertretender SPD-Vorsitzender, zeigt sich nach der Fahrt vom Bürgerbus überzeugt: "Bis zu sieben Personen finden im Bus einen Sitzplatz, der sehr komfortabel ist. Auch der Transport von Rollstühlen ist kein Problem. Mit dem hilfsbereiten und freundlichen Busfahrer ist die Fahrt höchst entspannt."

Der Bürgerbus fährt seit dem 2. Juni bis zum Jahresende im Testbetrieb alle Stadtteile an. Die Initiative hierzu ergriffen die ehemalige Erste Stadträtin Monika Sperzel (SPD) in Zusammenarbeit mit dem städtischen Arbeitskreis Nahverkehr. "Wir hoffen, dass sich im Laufe des Testbetriebes eine gute Nachfrage für den Bürgerbus entwickelt. Hier hat die Stadt einen mutigen Sprung nach Vorne gemacht, damit alle Stadtteile eng miteinander verbunden bleiben", konstatiert Rosemarie Czekalla, stellvertretende SPD-Vorsitzende.

Kritiker einer Bürgerinitiative bemängeln, man würde durch ein Gewerbegebiet an der B521 in Eichen gar nicht den Bürgerbus benötigen.
Bailey widerspricht dem klar: "Zu diesem Gewerbegebiet würden Eicher und Erbstädter wegen der Lage nur mit dem PKW anreisen können. Die Mobilitätsfrage würde sich bei dieser Forderung noch weiter verschärfen.
Und dann wäre noch die Frage offen, ob die Einwohner nicht dann doch lieber ins Forum, nach Altenstadt oder Niddatal fahren würden, wo sie mehr Produkte kaufen können. Mit dem Bürgerbus ist die direkte Verbindung zwischen allen Ortsteilen und Stadtmitte geschaffen, wo alle Gegenstände des täglichen und wiederkehrenden Bedarfs besorgt werden können."

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