Jusos und Schwusos fordern die Aufnahme der sexuellen Identität in Artikel 3 des Grundgesetzes, um somit die Gleichstellung von Homosexuellen mit Heterosexuellen zu verwirklichen.
"Der CSD und die bunte Demoparade sind bereits ein fester Bestandteil des Lebens der Mainmetropole Frankfurt, dem auch viele heterosexuelle Menschen aus der gesamten Region beiwohnen", konstatiert Jaouhara Zouagui, Stellvertretende Vorsitzende der Jusos Main-Kinzig.
Allerdings ist der CSD auch ein Zeichen, um gegen die anhaltende Diskriminierung in der Gesellschaft zu demonstrieren. "In den letzten 10 Jahren hat sich in der Gleichstellung mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz viel getan, aber trotzdem werden Homosexuelle wegen ihrer Identität immer noch diskriminiert und noch immer nicht vor dem Gesetzgeber gleich behandelt. Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist deshalb die notwendige Konsequenz, um die Diskriminierung zu beenden", so Vinzenz Bailey, Vorstandsmitglied der Jusos Main-Kinzig. "Zwar outen sich immer mehr Prominente aus Politik, Sport und Kultur, aber 'schwul' oder 'Lesbe' ist noch immer ein Schimpfwort, was ein Indikator dafür ist, dass noch viel zu tun ist", so Bailey abschließend.






